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tatraum projekte schmidt

massa confusa – LEBENSZWISCHENERGEBNISSE / 2001/02

Theater Tanz Performance für Performer-Innen, Tänzer, Stimme,Schokopudding und mehrere Räume. Eine Auseinandersetzung mit Chaostheoretischem, Biografischem, mit real – virtuellen Räumen und Fragen nach der Lebenskunst in einer Zeit der schier unbegrenzten Möglichkeiten — bis hier hin und wie weiter? Physische Expression, meditatives Innehalten und anarchische Lebenslust.
Eingeladen zum Festival Freier Theater „THEATERZWANG 2002“

Von / Mit: Stephanie Grünwald, Thomas Körtvelyessy, Karin Schlechter, Andreas Simon, Susanne Weins, Michael Schmidt

Produktion: tatraum projekte schmidt

Premiere: 22. April 2001

Ort: tat-raum & Theater im Depot – Werkstatt Dortmund

Annahme: … am interessantesten bei einem dynamischen System sind die Übergangsbereiche – jene Punkte, bei denen das System von Einfachheit zu Komplexität übergeht, von der klaren, stabilen Ordnung zu den dunklen, undurchdringlichen Windungen des totalen Chaos. In diesen Übergangsbereichen und Grenzgebieten Gedanke: … was hat das mit (meiner) Biografie, mit der Entwicklung (m)eines Lebensverlaufs oder mit zukünftigen Lebensperspektiven zu tun Stimme: … ich denke an alles, es ist unmöglich, an alles gleichzeitig zu denken, die Ordnung muss eingehalten werden, aber gibt es überhaupt eine Ordnung … Aktion = Annahme: … mit anderen Worten: Dynamische Systeme bilden eine Ganzheit, in der alles – zumindest potentiell – alles übrige beeinflusst, weil alles irgendwie mit allem in ständiger Wechselwirkung steht …


Die Inszenierung fand in mehreren Räumen, z. T. zeitgleich, statt; der Zugang zu diesen Räumen war für die ZuschauerInnen während der gesamten Spieldauer möglich und erwünscht.