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wo viel Licht. - TATRAUM projekte schmidt

wo viel Licht.

oder mein getöteter (amerikanischer) Traum

Von Überlappungen und Verschmelzungen von Politik / Entertainment / Pop / Star / DaSein. Ein performatives Geschehen.

Über Verwerfungen und Inszenierungen des Lebendigen hinter der Oberfläche des Öffentlichen: Ihrem, Meinem, Unserem.
Für Tänzer, Performer, Musiker, Videografen, Klang-Raum, publicity stills, Pillbox-Hüte, eine Baustelle und Camelot in Pastellfarben.

Premiere: 25.01.2012, 20 Uhr

Aufführungen: 26.01. – 29.01.2012, 20 Uhr
Gastronomie ab 19:30 Uhr geöffnet

Pro Vorstellung können maximal 30 Personen zugelassen werden. Es wird daher dringend empfohlen, Karten zu reservieren unter post [ät] tatraum [punkt] de

In ihrer neuesten Arbeit tauchen die tatraum projekte ein in die Welt der Politik. Längst sind Politiker nicht mehr reine 'Vaterfiguren' und 'kluge Lenker', sondern immer mehr auch Privatpersonen im Licht der Öffentlichkeit. Die Grenzen zwischen Öffentlichem und Privatem, realpolitischem Handeln und fiktivem Tun verlieren damit zunehmend an Klarheit. Das Fernsehen mit neuen Formaten – Infotainment, staged reality und Doku-Soap – unterstützt die Ununterscheidbarkeit von Realität und Fiktion.

Das Politische wird zur Show, das Entertainment übernimmt Züge des Politischen. So entstehen Ikonen und Pop-Stars, Projektionsflächen unserer Wünsche und Hoffnungen, so generieren sich politische Akteure, von denen sich nicht mehr sagen lässt, wofür sie Verantwortung übernehmen.

Was ist inszenierte Show – was real/politisch/e Handlung? Und – was liegt hinter der Oberfläche des Öffentlichen?

Mit der Hilfe des ersten Medienpräsidenten der USA, John F. Kennedy, seiner Frau Jackie und der Figur einer gewissen Marilyn Monroe untersuchen die tatraum projekte die unsichtbaren Grenzen zwischen Realität, Öffentlichkeit, dem Fiktiven und Privatem.

Performance: Philip Bergmann, Marie Goeminne, Tsui-Shuang Lai, Francesco Pedone, Lena Visser
Choreographie: in Zusammenarbeit mit dem Ensemble
Musik: Ansgar Tappert
Lichtdesign: Gernot Schmiedberger
Raum: Margo Galas
Video: Yoann Trellu
Dramaturgische Mitarbeit: Petra Koch
Öffentlichkeitsarbeit: Alexandra Schmidt
Inszenierung/Konzept: Michael Schmidt

Ort: Bahnhof Gerresheim (ehemaliges DB-Gebäude), Heyestr. 194, 40625 Düsseldorf
Eintritt: 15,-/9,- Euro
Öffentliche Verkehrsmittel: vom HBF S8 und S28, Haltestelle Gerresheim

Produktion: tatraum projekte schmidt

Gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen, das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Stiftung van Meeteren.

  • Dokumentation 10 Jahre

versuchsanordnungen oder warum es damals anfing

…Der Drang, die gefühlte Notwendigkeit, wurde immer größer, zu einer Theaterform zu kommen, die spartenübergreifend arbeitet, forscht und neue Wege sucht zwischen Theater-Tanz-Performance – mit freiwillig kooperierenden Menschen, Künstlern, die noch an das glauben, was sie tun – soziale Skulptur, Engagement, fachliche Kompetenzordnung statt Bürokratie…
Der tatraum als Compagnie und eigener Lebens- und Probenraum entstand: Engagement auslaufen lassen, Existenzgründungskredit aufnehmen, Raum suchen und künstlerische Mitstreiter. Theaterkunst und Leben als Vater in Einklang bringen…

> 10 Jahre <
Dokumentation der künstlerischen Arbeit
der tatraum projekte schmidt

60 Seiten, broschürt
Schutzgebühr: 15€

zu bestellen bei: kauf [ät] tatraum [punkt] de