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tatraum projekte schmidt

ZWEITENS.) >wirtschaftend ./.zwischen Utopien und Dystopien<

Die Pandemie überdeckt zurzeit alle anderen – auch perspektivisch existentiellen – Themen.

tatraum projekte sucht in seinem zweiten Projekt zum Themenkomplex Klima.Kultur.Wandel Formen und Formate, die damit einhergehenden Veränderungen performativ greifbar zu machen.

Es geht in diesem Projekt grundlegend um den Themenbereich Wirtschaft / Wirtschaftssysteme / Wachstum. Die damit einhergehenden Fragestellungen, die die meisten von uns nicht so gerne durchdenken, bedenken – ihre Kreativität darauf richten, stehen im Fokus der Recherchearbeiten in diesem Jahr. Ausgangspunkt ist die These, dass diese Fragestellungen nach dem Ende der Pandemie eine zentrale Rolle in der gesamtgesellschaftlichen Debatte spielen werden. Darin liegt vielleicht auch eine Chance. Also nutzen wir unsere Zeit für ZUKÜNFTIGES.

theater.tanz.Performance als informativ-sinnlich-ästhetische Exkursion in urbane, wissenschaftliche und künstlerische Zukunfts-Landschaften

Premiere: 19.08.2020, 20 Uhr
weitere Vorstellungen: 21.08 / 22.08 / 23.08.2020, jeweils 20 Uhr

Kartenservierung: wir bitten um vorherige Anmeldung per Mail an post@tatraum.de oder telefonisch unter 0211-985591540

Eintritt: 15,-€ / 8,-€ ermäßigt

Von/Mit: Miriam Gronau, Damiaan Veens, Rolf Schulz, Petr Hastik, Kristin Schuster, Hsiao-Ting Lee, Lena Müller, Daniela Riebesam, Yoann Trellu, Maja Prill, Delphine Oellers, Alexandra Schmidt, Hannah Busch, Michael Schmidt

Produktion: tatraum projekte schmidt

Diese theater.tanz.PERFORMANCE – im Grenzbereich von Kunst + Wissenschaft – ist die 2te Inszenierung des Zyklus _ _ _ _ _wandelnd, der sich jenseits der wiederkehrenden tagespolitischen Aufgeregtheiten und einfachen Lösungen mit dem existentiellem >Kulturwandel im Zusammenhang mit dem Klimawandel< auseinandersetzt. Es werden differenzierte Zusammenhänge von Wirtschaftssystem und ökologischen Fußabdruck durch performative Aktionen, Gesprächssituationen und tänzerische Inszenierungen performativ in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern untersucht. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Entwicklung eines Wirtschafsystems, dessen Primat die Nachhaltigkeit ist. Gleichzeitig sollte es auch ein sozial-individuell befriedigendes und planetar verträgliches sein.

Die Grundhaltung der PERFORMANCE ist ein performativ-dialogische. Es wird sich eine Beziehung zwischen dem Faktisch-Informativen und Sinnlich-Ästhetischen entwickeln. Dies wird in einem sich dynamisch verändernder Aktions.Raum erlebar. Eine begeh- und erlebbare, wachsende, performative Skulptur, durch die eine wissenschaftlich/
persönlich/ utopische Landschaft kreiert wird.

Um einen anderen Zugang für eine nachhaltige Wirtschaftsordnung zu implementieren, arbeiten wir mit Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Disziplinen zusammen.

Dank an: Wilhelm Hilger für die Bereitstellung seines Gewächshauses für die Proben und Performances.

Gefördert durch: das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, die Kunststiftung NRW und die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf .